Welcher Mensch kann Gottes Plan erkennen?
Lesung
aus dem Buch der Weisheit.
13 Welcher Mensch kann Gottes Plan erkennen
oder wer begreift, was der Herr will?
14 Unsicher sind die Überlegungen der Sterblichen
und einfältig unsere Gedanken;
15 denn ein vergänglicher Leib beschwert die Seele
und das irdische Zelt belastet den um vieles besorgten Verstand.
16 Wir erraten kaum, was auf der Erde vorgeht,
und finden nur mit Mühe, was auf der Hand liegt;
wer ergründet, was im Himmel ist?
17 Wer hat je deinen Plan erkannt,
wenn du ihm nicht Weisheit gegeben
und deinen heiligen Geist aus der Höhe gesandt hast?
18 So wurden die Pfade der Erdenbewohner gerade gemacht
und die Menschen lernten, was dir gefällt;
19 durch die Weisheit wurden sie gerettet.
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Nimm ihn auf, nicht mehr als Sklaven, sondern als geliebten Bruder
Lesung
aus dem Brief des Apostels Paulus an Philémon.
Lieber Bruder!
9b Ich, Paulus,
ein alter Mann, jetzt auch Gefangener Christi Jesu,
10 ich bitte dich für mein Kind Onésimus,
dem ich im Gefängnis zum Vater geworden bin.
12 Ich schicke ihn zu dir zurück,
ihn, das bedeutet mein Innerstes.
13 Ich wollte ihn bei mir behalten,
damit er mir an deiner Stelle dient
in den Fesseln des Evangeliums.
14 Aber ohne deine Zustimmung wollte ich nichts tun.
Deine gute Tat soll nicht erzwungen,
sondern freiwillig sein.
15 Denn vielleicht
wurde er deshalb eine Weile von dir getrennt,
damit du ihn für ewig zurückerhältst,
16 nicht mehr als Sklaven, sondern als weit mehr:
als geliebten Bruder.
Das ist er jedenfalls für mich,
um wie viel mehr dann für dich,
als Mensch und auch vor dem Herrn.
17 Wenn du also mit mir Gemeinschaft hast,
nimm ihn auf wie mich!
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Keiner von euch kann mein Jünger sein, wenn er nicht auf seinen ganzen Besitz verzichtet
Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.
In jener Zeit
25 begleiteten viele Menschen Jesus;
da wandte er sich an sie
26 und sagte: Wenn jemand zu mir kommt
und nicht Vater und Mutter,
Frau und Kinder, Brüder und Schwestern,
ja sogar sein Leben gering achtet,
dann kann er nicht mein Jünger sein.
27 Wer nicht sein Kreuz trägt und hinter mir hergeht,
der kann nicht mein Jünger sein.
28 Denn wenn einer von euch einen Turm bauen will,
setzt er sich dann nicht zuerst hin
und berechnet die Kosten,
ob seine Mittel für das ganze Vorhaben ausreichen?
29 Sonst könnte es geschehen,
dass er das Fundament gelegt hat,
dann aber den Bau nicht fertigstellen kann.
Und alle, die es sehen, würden ihn verspotten
30 und sagen: Der da hat einen Bau begonnen
und konnte ihn nicht zu Ende führen.
31 Oder wenn ein König gegen einen anderen in den Krieg zieht,
setzt er sich dann nicht zuerst hin
und überlegt, ob er sich mit seinen zehntausend Mann
dem entgegenstellen kann,
der mit zwanzigtausend gegen ihn anrückt?
32 Kann er es nicht,
dann schickt er eine Gesandtschaft,
solange der andere noch weit weg ist,
und bittet um Frieden.
33 Ebenso kann keiner von euch mein Jünger sein,
wenn er nicht auf seinen ganzen Besitz verzichtet.
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Kv Herr, du bist uns Wohnung von Geschlecht zu Geschlecht. – Kv
3 Zum Staub zurückkehren lässt du den Menschen, *
du sprichst: Ihr Menschenkinder, kehrt zurück!GL 50,1
4 Denn tausend Jahre sind in deinen Augen wie der Tag,
der gestern vergangen ist, *
wie eine Wache in der Nacht. – (Kv)
5 Du raffst sie dahin, sie werden wie Schlafende. *
Sie gleichen dem Gras, das am Morgen wächst:
6 Am Morgen blüht es auf und wächst empor, *
am Abend wird es welk und verdorrt. – (Kv)
12 Unsere Tage zu zählen, lehre uns! *
Dann gewinnen wir ein weises Herz.
13 Kehre doch um, Herr! – Wie lange noch? *
Um deiner Knechte willen lass es dich reuen! – (Kv)
14 Sättige uns am Morgen mit deiner Huld! *
Dann wollen wir jubeln und uns freuen all unsre Tage.
17 Güte und Schönheit des Herrn, unseres Gottes, sei über uns! /
Lass gedeihen das Werk unsrer Hände, *
ja, das Werk unsrer Hände lass gedeihen! – Kv
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